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Mit dem bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ machen heute die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von über 13 Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden.
Etwa 410 Gene stehen zurzeit im Verdacht, das Schmerzempfinden beim Menschen zu beeinflussen. Was diese Gene genau tun, haben deutsche und kanadische Wissenschaftler des LOEWE-Schwerpunkts „Anwendungsorientierte Arzneimittelforschung“ herausgefunden.
Eine Studie mit mehr als 50.000 Patientendaten aus 105 deutschen Krankenhäusern zeigt überraschende Ergebnisse: Große Eingriffe führen zu weniger Schmerzen als relativ kleine, aber häufige Operationen.
Das komplex-regionale Schmerzsyndrom (CRPS) tritt häufig auf nach Knochenbrüchen oder Nervenschädigungen an Armen oder Beinen. Da die Symptome stark unterschiedlich ausgeprägt sein können, sind Diagnose und Therapie schwierig.
Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie und die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga haben das Projekt "Praxis-Leitlinien" als Bestandteil der Schmerzoffensive Deutschland gestartet. Ziel ist eine bessere Behandlung von Schmerzpatienten.
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Prof. Jan M. Keppel Hesselink (Universität Witten) hat im renommierten „Open Pain Journal” neue Erkenntnisse zu den Palmitoylethanolamiden vorgestellt. Der Wirkstoff ist besonders bei der Behandlung von chronischen Patienten erfolgreich.
Den Schmerz einfach abschalten – eine schöne Vorstellung. In Laborversuchen ist es Chemikern der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München zusammen mit Kollegen aus Berkeley und Bordeaux jetzt immerhin gelungen, Schmerzneuronen ruhigzustellen.
Auf lange Sicht erfahren Patienten, die an einer fortgeschrittenen chronischen Pankreatitis leiden, eine stärkere Linderung ihrer Schmerzen, wenn sie sich zur initialen Behandlung der Obstruktion des Pankreasganges einer Operation unterzogen haben.
Ein Hormonrezeptor, der unter anderem in Nervenzellen vorkommt, ist ein mögliches neues Ziel für schmerzlindernde Wirkstoffe.
Fast 60 Prozent der Patienten mit chronischem Rückenschmerz leiden an Schlafstörungen. Selbst gesunde Menschen sind nach einer schlecht geschlafenen Nacht um rund 30 Prozent schmerzempfindlicher.