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Forscher der Universität Basel haben im Modell gezeigt, wie bei Morbus Alzheimer und verwandten Demenzformen bestimmte Proteinablagerungen im Gehirn entstehen und sich danach ausbreiten. Sie sind dabei auf Parallelen zu Prionenerkrankungen gestoßen.
Eine Pilotstudie zeigt, dass das Hormon EPO im Frühstadium der Multiplen Sklerose verhindert, dass Nervenzellen in Sehnerv und Netzhaut absterben. Das BMBF fördert die Studie der Unikliniken Heidelberg und Freiburg mit einer Million Euro.
Zum europäischen Monat des Gehirns 2013 haben 15 Mitgliedsvereinigungen der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) einen Forderungskatalog aufgestellt, um eine Verbesserung der Patientenversorgung und den Ausbau der Forschung zu erreichen.
Deutsche Wissenschaftler haben einen Wirkstoff entwickelt, der bei Mäusen das Fortschreiten der Proteinablagerungen und der Nervenzellschädigung bei Morbus Parkinson in bisher nicht erreichtem Ausmaß verzögert und die krankheitsfreie Phase verlängert.
Australische Forscher haben mittels bildgebender Verfahren die Ablagerung von Eiweißen im Gehirn verfolgt und mit dem Hirnvolumen und der geistigen Leistungsfähigkeit der Probanden verglichen. Sie glauben, so den Krankheitsverlauf vorhersagen zu können.
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Französische Forscher haben gezeigt, dass die pharmakologische Blockade des TGF-ß-Moleküls die Produktion von neuen Nervenzellen in einem Maus-Modell verbessert.
Bochumer Forscher haben einen neue Hypothese zur Entstehung der Alzheimer-Demenz aufgestellt: Danach könnte eine fälschlicherweise gesendete Aufforderung zur Zellteilung zum Absterben der nicht mehr teilungsfähigen Nervenzellen führen.
Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin haben an Mäusen nachgewiesen, dass die hirneigenen Immunzellen, die Amyloid-Ablagerungen umgeben, offenbar nicht aktiviert sind und im Laufe der Alzheimer-Erkrankung wichtige Funktionen verlieren.
Parkinson gehört zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems und ist in hohem Maße altersabhängig. Mit der Zunahme der allgemeinen Lebenserwartung ist deshalb das stetige Ansteigen der Erkrankung absehbar.
Am 11. April ist Welt-Parkinson-Tag. Aus diesem Anlass warnt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie Patienten vor einer teuren, aber wirkungslosen Stammzellen-Therapie.