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Der bei Multipler Sklerose (MS) eingesetzte Wirkstoff Daclizumab steht im Verdacht, die Leber zu schädigen. Die zuständigen Behörden überprüfen in Europa und Deutschland das mit diesem Wirkstoff arbeitende Medikament. Der Hersteller Biogen empfiehlt unterdessen, Daclizumab nicht mehr bei Patienten einzusetzen, deren Leber bereits vorgeschädigt ist, und rät, die Leberwerte der Patienten regelmäßig zu kontrollieren.
Fingolimod: Britische Arzneimittelbehörde (MHRA) untersucht Hinweise auf Rebound-Effekt nach Absetzen.
Seit März dieses Jahres regelt das sogenannte Cannabisgesetz in Deutschland den Zugang zu Cannabis als Arzneimittel neu. Pharmazeuten und Mediziner haben nun eine Stellungnahme zur rationalen Pharmakotherapie mit Cannabisprodukten erarbeitet.
Das Unternehmen Boehringer Ingelheim gründet ein digitales Labor mit dem Namen „BI X“, dessen Schwerpunkt auf innovativen digitalen Lösungen im Gesundheitssektor liegen soll. 
Die Ad-hoc-Kommission Nutzenbewertung der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF ) fordert in einem Positionspapier zur frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel, die Methodik der Bewertung zu erweitern. Es sei wichtig, das patientenrelevante Outcome stärker einzubeziehen und damit zu einem wichtigen Kriterium der Bestimmung eines Zusatznutzens werden zu lassen.
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Ein neues Gerät soll schwersthirngeschädigten Menschen helfen, mit anderen Personen zu kommunizieren. Der „NeuroCommTrainer“ soll Gehirnsignale verstehen und den Patienten beispielsweise durch EEG-Messung ermöglichen, mit „Ja“ und „Nein“ zu antworten. Finanziert wird das Projekt mit 1,87 Millionen Euro.
Neuartige 3D-Mikroskoptechnik für die Pathologie: Ein Verbund um Göttinger Forscher und Mediziner entwickelt und testet diese Technologie für den klinischen Einsatz. Das BMBF fördert das Verbundvorhaben im Programm „Photonische Systemlösungen für Medizin und Biotechnologie“ mit 5,8 Mio. Euro für drei Jahre.
Gemeinsam arbeiten Forscher der Universitätsklinik Tübingen, der Universitäten Tübingen und Stuttgart sowie der Hochschule Reutlingen an einem alltagstauglichen Hand-Exoskelett. Die Baden-Württemberg Stiftung fördert das Projekt mit einer Summe von rund 500.000 Euro über drei Jahre.
Ein internationales Konsortium entwickelt in den kommenden Jahren eine neue Technologie zur Behandlung der Multiplen Sklerose. Der "Nose2Brain"-Ansatz sieht vor, einen speziellen Wirkstoff direkt über die Nase in das zentrale Nervensystem zu transportieren.
Ein neuartiges Exoskelett könnte Querschnittsgelähmten auf die Beine helfen: Das Fraunhofer IPA hat ein Gestell der Firma Ortho-Systems um eine Adaption erweitert, mit der Patienten nicht nur gehen, sondern auch Steigungen von bis zu sieben Grad überwinden können.