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Ideale Ergänzung zur TCM

Extrakorporale Stoßwellen im kombinierten Ansatz

Advertorial

Ideale Ergänzung zur TCM

Extrakorporale Stoßwellen im kombinierten Ansatz

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Hans Michael Koch

Die kombinierte Stoßwellentherapie ist eine ideale Ergänzung des Behandlungsspektrums und ist damit für den Praxisalltag mit orthopädischem und schmerztherapeutischem Schwerpunkt unverzichtbar geworden.

Nach langjähriger Erfahrung mit der Akupunktur in ihrer Wirkung bei Störungen myofaszialer Ketten (tendinomuskuläre Leitbahnen im Konzept der TCM), bereicherte die Neuraltherapie nach Huneke zur Behandlung von Regulationsstörungen über den neurovegetativen Ansatz und die Osteopathie nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) das Behandlungsspektrum. Alle diese Techniken kennen und behandeln myofasziale Triggerpunkte („Dry needling“ von Qi- Blut- und Schleimstasen in der TCM; Injektionen mit Procain klassischer mTrP’s in der Neuraltherapie, manuelle Techniken bei sogenannten hernierten Triggerpunkten nach FDM).

Exemplarisch ist die erfolgreiche Behandlung eines Tractus-Syndroms mit symptomatischem Läuferknie mit ESWT und Kombination mit TCM dargestellt. Nach der Behandlung der markierten mTRPs mit der radialen Stoßwellentherapie (R-SW, ca. 4000 Impulse, und der fokussierten Stoßwellentherapie (F-SW, 1000 Impulse) erfolgte nach dem Ausstreichen mit dem V-ACTOR®-Handstück auch über der peronealen Gruppe des Unterschenkels (Gallenblasen-Meridian) eine manuelle Triggerbandbehandlung (tiefer Daumendruck von der SIAS zur Tuberositas tibiae mit anschließender Kryotherapie).

Zur weiteren Lösung von Verklebungen der Muskulatur mit den ummantelnden Faszien wurden bei Knierexion über dem Tractus iliotibialis und der Peronaeusgruppe des Unterschenkels mehrere Kiwi-Vakuum- Extraktoren appliziert. Diese vermitteln dosierbare punktuelle Ansaugdrücke. Durch Gehen und Dehnübungen mit den Kiwis führte die Patientin so eine aktive Dehnung der Faszien durch. Nach der zweiten Behandlung erfolgte zudem eine intraarterielle Injektion von 5 ml Procain 1% für eine vermehrte arterielle Perfusion der unteren Extremität. Anschließend wurde jeweils ein Aku-Tape appliziert. Aku-Tapes sind elastische Klebe-Bänder, die zu einer Reizung der Propriozeptoren und zu einer vermehrten lokalen Durchblutung führen. Autoregulationsmechanismen des Körpers werden unterstützt, der Lymphfluss angeregt. Nach drei Behandlungen war die Patientin dauerhaft auch unter Sport beschwerdefrei.

Unterstützend zur Nachbehandlung und Prophylaxe verwendet die Patientin eine „Blackroll“. Die Behandlungsstrategie erfolgt insgesamt nach dem Schema des „Swiss Approach to Trigger Point Therapy“ nach Dejung, Winterthur; I Kompression des TrP, II Dehnung der Region des TrP, III Fasziendehnung, IV Lösung der intermuskulären Gleitschichten, V aktive Dehnung und Detonisierung der Muskulatur.

 

Der Autor Dr. med. Hans Michael Koch ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Naturheilverfahren und Akupunktur und prüft diese für die Ärztekammer Niedersachsen. Von 1999 bis 2011 war er Chefarzt der Abteilung Chinesische Medizin (TCM) zunächst am Johanniter-Krankenhaus Radevormwald, dann an den Niels Stensen Kliniken Bramsche. Speziell zum Gua-Sha (asiatische Bindegewebsmassage) und Aku-Taping veröffentlichte er in Fachzeitschriften und Lehrbuchbeiträgen.

Quellen: